Kann CBD Rheuma-Beschwerden lindern?

Man fühlt sich müde, erschöpft, ab und zu sogar fiebrig, einige Gelenke sind geschwollen und schmerzen. Nach einem Arztbesuch kommt dann die Diagnose: Rheuma. 

Betroffene stellen sich sofort die Fragen: Was ist Rheuma überhaupt? Wie kann ich mit dieser Erkrankung gut weiterleben? Auch alternative Therapieansätze sind interessant, weshalb viele Rheuma-Patienten wissen wollen: Kann CBD Rheuma-Beschwerden lindern? Welche Möglichkeiten gibt es?

Wir haben die Antworten. Lesen Sie jetzt bei uns, was Rheuma konkret bedeutet und welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Daten und Fakten

Ein Viertel aller Deutschen leidet unter schmerzenden Gelenken, Knochen, Muskeln und Sehnen. Oft sind mit den Beschwerden auch Funktionseinschränkungen der Bewegungsorgane verbunden. De facto stellen sogenannte muskuloskelettale Erkrankungen die wohl häufigste Ursache längerfristiger Schmerzzustände dar.

Dies bestätigen die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. Rund 10 Millionen Menschen leiden an chronischen, behandlungsbedürftigen und damit klinisch manifesten Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats.

Unter chronischen Rückenschmerzen leiden circa sieben Millionen Menschen in Deutschland, von symptomatischen Arthrosen sind etwa fünf Millionen betroffen. Weitere 1,5 Millionen haben entzündlich-rheumatische Erkrankungen und es kann sowohl junge, als auch alte Menschen treffen. Schätzungsweise 20.000 Kinder sind hierzulande an Rheuma erkrankt.

Definition: Was ist Rheuma?

Der Begriff „Rheuma“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Strömung“ oder „Fluss“. Dies verweist auf die in der antiken Medizin verbreitete Vorstellung, dass Rheuma von fließenden, schleimigen Körpersäften verursacht wird und sich die Krankheit in unterschiedlichen Körperregionen und Geweben bemerkbar macht.

Welche Ursachen hat Rheuma?

Die Ursachen für rheumatische Erkrankungen können sehr unterschiedlich sein und sind bis heute noch nicht vollständig untersucht. Dennoch gehen Wissenschaftler und Ärzte davon aus, dass spezifische Faktoren, oftmals auch Kombinationen mehrerer Faktoren, krankheitsauslösend sind. 

Zu diesen Auslösern zählen unter anderem:

  • die genetische Veranlagung, dies besonders dann, wenn in der Familie entzündliche Erkrankungen häufig auftreten
  • Autoimmunerkrankungen, d.h. Störungen des Immunsystems
  • Erkrankungen bakterieller oder viraler Natur
  • zu starke Belastungen respektive Überlastung der Gelenke beispielsweise bedingt durch Leistungssport, Fehlstellungen oder Übergewicht
  • Bewegungsmangel infolge von Inaktivität oder Muskelschwäche
  • Störungen des Stoffwechsels wie Gicht und Diabetes oder Nährstoffmangel

Wie sind die Symptome von Rheuma?

Was für die Ursachen gilt, gilt ebenfalls für die Symptome rheumatischer Erkrankungen: Sie sind vielfältig. Neben brennenden, geschwollenen sowie schmerzenden und steifen Gelenken und Muskeln, können auch Fehlstellungen, Verformungen oder Rötungen an den Gelenken auftreten, die dazu führen, dass die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird.

Weitere typische Symptome von Rheuma sind Muskelverspannungen sowie Entzündungen der inneren Organe und der Augen.

Die unterschiedlichen Formen und Symptomatiken von Rheuma

Hinter dem Namen Rheuma verbirgt sich nicht eine einzelne Krankheit, denn DAS Rheuma gibt es nicht. Vielmehr wird der Begriff für mehr als 400 verschiedene Erkrankungen verwendet, welche wiederum in die folgenden vier Hauptgruppen eingeteilt werden:

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Die rheumatoide Arthritis (RA) zählt zu den häufigsten Formen der entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung, die in der Regel in den Gelenken der kleinen Finger oder Zehen beginnt. Diese schmerzen, schwellen an und sind steif. Am Morgen nach dem Aufstehen sind die Beschwerden meist am schlimmsten. Sind mehr als zwei Gelenke betroffen und hält die Steifigkeit morgens länger als 60 Minuten an, besteht der Verdacht auf rheumatoide Arthritis.

Ursächlich für entzündlich-rheumatische Erkrankungen ist das Immunsystem, denn es greift den Körper, vor allem Sehnen und Gelenke, aber auch andere Körpergewebe wie die Haut und teilweise die inneren Organe an. Neben der rheumatoiden Arthritis zählen beispielsweise die folgenden Erkrankungen zu dieser Hauptgruppe:

  • Entzündliche Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken wie beispielsweise Morbus Bechterew
  • Schuppenflechte-Arthritis
  • Bindegewebserkrankungen wie systemischer Lupus Erythematodes oder das Sjögren-Syndrom
  • Gefäßentzündungen wie das Kawasaki-Syndrom oder die Riesenzellarteritis
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Kindern sowie bei Jugendlichen

Symptome der entzündlich-rheumatischen Erkrankung

Zu den Symptomen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung wie der rheumatoiden Arthritis zählen:

Gelenksteifigkeit, einhergehend mit Schmerzen Schwellungen, teilweise auch Rötungen der Gelenke und Sehnenscheidenentzündungen.

Bei einer rheumatoiden Arthritis sind meist symmetrisch beide Handgelenke sowie die Fingergelenke, die ihnen am nächsten liegen, betroffen. Sie schwellen an und schmerzen. Andere Gelenke wie Hüft-, Schulter- oder Kniegelenke folgen später.

Degenerativ-rheumatische Erkrankungen

Um eine degenerativ-rheumatische Erkrankung handelt es sich dann, wenn die Gelenke der Wirbelsäule oder aber die Gelenkknorpel beschädigt wurden oder sich diese krankhaft verändert haben. Zu den häufigsten Erkrankungen dieser Art zählen zweifelsohne Arthrosen, wobei der Knorpel in den Zehen, Fingern, der Hüfte oder in den Knien großflächig geschädigt ist. Betroffene leiden meist unter sogenannten Anlaufschmerzen. 

Im Vergleich zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen spüren Patienten in der Regel während Ruhephasen keine Schmerzen, also wenn die Gelenke nicht belastet sind.

Symptome der degenerativ-rheumatischen Erkrankung

Von Arthrosen sind meist Kniegelenke sowie andere größere Gelenke betroffen.

Häufig geht eine Arthrose mit den folgenden Symptomen einher:

  • geschwollene und gerötete Gelenke der großen Zehen 
  • anfallsartige Schmerzen
  • Fieber und starkes Schwitzen in der Nacht

Schmerzsyndrome des Bewegungsapparats

Zu den Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates werden beispielsweise chronische Rückenschmerzen gerechnet. Die Häufigkeit chronischer Rückenschmerzen steigt mit dem Alter und findet sich bei Personen ab 70 Jahren am häufigsten. 

Für Erkrankungen dieser Hauptgruppe sind Reizungen der Muskeln, Sehnenscheiden und Sehnenansätze sowie der Weichteile und der Schleimbeutel typisch, wobei hierfür vor allem Überlastungen ursächlich sind. 

Weitere für diese Hauptgruppe typische Erkrankungen sind:

  • Karpaltunnelsyndrom 
  • Tennis-Ellenbogen
  • Fibromyalgie

Symptome von Fibromyalgie

Handelt es sich beispielsweise um das Schmerzsyndrom Fibromyalgie (Weichteilrheuma), können unter anderem die folgenden Symptome auftreten:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Schmerzen an den Sehnen
  • Gelenksteifigkeit, Brennen und Schwellungen in Füßen, Händen oder Gesicht
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen und Müdigkeit sowie Erschöpfungsgefühle 
  • Restless-Legs-Syndrom
  • höhere Schmerzempfindlichkeit sowie verstärkte Schmerzreaktion 
  • Gefühlsstörungen beispielsweise an den Händen oder Füßen 
  • Magen-/Darmbeschwerden
  • Innere Unruhe, Antriebslosigkeit, Herzrasen
  • Angststörungen und Depressionen
  • Gedächtnisstörungen
  • Menstruationsbeschwerden

Rheumatische Beschwerden durch Stoffwechselerkrankungen

Eine typische Erkrankung dieser Gruppe ist die Osteoporose, wobei sie aus entzündlich-rheumatischen Erkrankungen resultieren kann. Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die zu Knochenschwund führt. Im Allgemeinen sind die Knochen dann poröser und brüchiger. Meist sind Oberschenkelhals- und Unterarmknochen sowie die Brustwirbelsäule und der untere Rücken betroffen.

Eine weitere Erkrankung dieser Hauptgruppe ist die Gicht, wobei sie durch einen gestörten Purin- oder Harnsäurestoffwechsel hervorgerufen wird.

Symptome von rheumatischen Beschwerden durch Stoffwechselerkrankungen

Zu den am häufigsten auftretenden rheumatischen Beschwerden verursacht durch Stoffwechselerkrankungen gehört Osteoporose. Charakteristische Symptome sind:

  • Rückenschmerzen ohne ersichtliche Ursache
  • geringe Knochendichte, verursacht durch Knochenschwund
  • Knochenbrüche trotz sehr geringer Belastung an Handgelenken, Oberarmen, Oberschenkeln sowie Wirbeln und Beckenknochen

Behandlung von Rheuma

Bis heute handelt es sich bei Rheuma um eine Erkrankung, die nicht heilbar ist. Allerdings ist eine symptomatische Behandlung relativ gut möglich, viele Betroffenen haben ein nahezu schmerzfreies Leben. Zudem kann durch eine adäquate Therapie das Fortschreiten der Erkrankung verhindert beziehungsweise verzögert werden.

Im Allgemeinen erfolgt vorrangig eine Therapie mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten. Darauf aufbauend haben sich folgenden begleitende Behandlungen bei Rheuma als hilfreich erwiesen:

  • Bewegungstherapie
  • Physikalische Therapie in Form von Strom, Kälte oder Wärme 
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie

Sind die Gelenke bereits stark zerstört, stellen Prothesen und damit der Gelenkersatz mögliche Optionen dar.

Medikamentöse Behandlung:

Im Rahmen der medikamentösen Therapie von Rheuma werden in der Regel schmerzstillende Medikamente mit den Wirkstoffen Diclofenac oder Ibuprofen verabreicht. Des Weiteren werden oftmals nichtsteroidale Antirheumatika, die kurz als NSAR bezeichnet werden, verschrieben.

NSAR sollten allerdings lediglich über einen kurzen Zeitraum und in einer so geringen Dosis wie möglich eingenommen werden. Denn sie können mit einer Vielzahl, teilweise erheblicher, Nebenwirkungen einhergehen.

Zudem werden bei Rheuma mittlerweile auch immer häufiger selektive Cox-2- Hemmer eingesetzt. Bei diesen handelt es sich um Medikamente, die weniger Nebenwirkungen aufweisen als traditionelle nichtsteroidale Antirheumatika.

Führen die genannten Medikamente keine Besserung herbei, kommt es in der Regel zum Einsatz von Kortisonpräparaten. Im Allgemeinen werden diese direkt in das, beziehungsweise die betroffenen Gelenke injiziert.

Pflanzliche Präparate bei Rheuma

Von Rheuma betroffene Personen können zudem in Apotheken rezeptfrei erhältliche pflanzliche Arzneien einnehmen. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um Präparate die Weidenrinde, Teufelskrallenwurzeln oder Brennnesselblätter enthalten. Anwendbar ist auch CBD bei Rheuma.

Gezielte Bewegung und Entspannungstechniken

Eine gezielte Bewegungstherapie ist bei Rheuma grundsätzlich sinnvoll. Wichtig ist, dass dabei weder Sehnen und Muskeln noch die Gelenke überbelastet werden. Vielmehr ist es das Ziel, die Gelenke so lange wie möglich beweglich zu erhalten.

Die Erfahrung hat zudem gezeigt, dass gezielte Bewegung, gepaart mit Entspannungstechniken, wie zum Beispiel Yoga oder autogenem Training, Stress abbauen und stressbedingte Muskelverspannungen reduzieren können.

Einreibungen & Massagen

Handelt es sich um Rheuma im akuten Stadium, können Einreibungen mit Präparaten, die die Durchblutung fördern ebenso hilfreich sein wie mit Massagen mit kühlenden Mitteln. Durch diese können in vielen Fällen Schwellungen zurückgehen.

CBD und Rheuma: Hilft CBD, Rheuma-Beschwerden zu lindern?

Für Personen, die unter rheumatischen Beschwerden leiden und sich nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten umsehen, könnte CBD beziehungsweise CBD Öl eine Option darstellen. CBD Öl bei Rheuma wird beispielsweise äußerlich angewendet.

Was ist CBD Öl?

CBD Öl stammt – ebenso wie der in ihm enthaltene Wirkstoff Cannabidiol (CBD) – aus der der weiblichen Hanfpflanze und damit der Cannabis sativa. Bei dem Hanfextrakt handelt es sich um einen Naturstoff, der bereits seit einigen Jahren intensiv erforscht wird. Die Forschung konzentriert sich hierbei nicht auf das ebenfalls in der Cannabispflanze enthaltene THC, sondern auf den nicht „high“ machenden Inhaltsstoff Cannabidiol. Wird CBD zu Öl weiterverarbeitet, kann es auf unterschiedlichem Wege verwendet werden.

Bei welchen rheumatischen Beschwerden kann man CBD Öl einsetzen?

Der Einsatz von CBD Öl ist vielfältig. Eingesetzt wird das Öl von Anwendern unter anderem bei:

  • Gliederschmerzen
  • Gelenkschmerzen 
  • Muskelschmerzen 
  • Rückenschmerzen 
  • Gicht
  • Fibromyalgie

Wie lässt sich das Öl „CBD Rheuma“ anwenden?

CBD bei Rheuma beziehungsweise bei rheumatischen Beschwerden anzuwenden ist einfach:

CBD Öl erwärmen, sodass es seinen Duft an die Umgebung abgibt. Dies kann auf Körper und Geist harmonisierend wirken und dabei helfen, Stress abzubauen. Stress wirkt sich ungünstig auf rheumatische Erkrankungen aus.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, CBD Öl bei Rheuma in Form von Massagen einzusetzen.

Massage-Anwendung CBD bei Rheuma – so geht’s:

Massieren Sie ein paar Tropfen CBD Öl mit leichten kreisenden Bewegungen in die betroffenen Partien ein. Wenn das Ritual für Sie angenehm ist, dann können Sie es auch mehrmals täglich durchführen.

Wo kann man „CBD Rheuma Öl“ kaufen?

Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von CBD Öl darauf achten, dass es von hoher Qualität ist. Empfehlenswert ist CBD Öl aus 100 Prozent Schweizer Hanf der Fedora-Pflanze.

Zusätze wie Johanniskraut Öl oder Arnika Öl können dem CBD Öl beigefügt sein. Während Johanniskraut Öl das Wohlbefinden fördern soll, kann Arnika Öl für eine bessere Durchblutung der Haut sorgen. CBD Massage-Öl zur Anwendung bei durch Rheuma beanspruchte Gelenke ist online erhältlich.

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